Die ISOs ruhig mal pushen…

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Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Die kleinen, vielleicht auch preisgünstigen “Kompakten” werden leider zu Unrecht oft unterschätzt. Wenn der Brennweitenbereich (ab 24mm kleinbildäquivalent) stimmt und der Benutzer mit der “Kleinen” umgehen kann, sind oft erstaunliche Ergbenisse zu erzielen. Natürlich ist ohne ISO-Zubehörschuh der Einsatz leistungsfähiger … Weiterlesen

Schwierige Innenaufnahmen bei sonnigem Wetter

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Jeder Immobilienspezialist kennt das: Da hat man endlich mal ein lichtdurchflutetes Badezimmer, eine rustikal-gemütliche Essküche mit Blick in den Garten oder einen repräsentativen Wohnbereich mit schönem Ausblick auf die Nachbarschaft.

Wunderbar! Schade nur, dass die teuere Kamera es nicht schafft diese Wertigkeit bzw. Wohnqualität auch nur annähernd wiederzugeben.

Was ist der Grund?

Ganz enfach – drin und draußen herrschen bei sonnigem Wetter total unterschiedliche Lichtverhältnisse. Diesen hohen Motivkontrast bekommt keine Kamera ohne Kompromiss in den Griff. Entweder stimmt die Belichtung der Innenräume und Fensterflächen sind total überbelichtet. Oder der Blick in den Garten ist optimal gestaltet, dafür säuft der Innenraum zu einem dunklen Loch ab. Was tun?

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Motivkontrast zu bewältigen.

Mit fixierter Kamera und Fotoaufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung kann ein erfahrener Fotograf die Bilder in der Nachbearbeitung am Computer in zwei Ebenen übereinanderlegen.

Die zweite Methode klapppt ohne zeitaufwendige Nachbearbeitung und auch nur mit einer Aufnahme. Dafür brauchen sie nur eine Kamera mit einem genormeten Blitzzubehörschuh (ISO) und

- zwei fernsteuerbare Blitzgeräte (jeweils ca. 60 Euro) und
- den dazugehörigen Sender (ca. 22 Euro).

Mit der Kamera arbeiten Sie im manuellen Modus, stellen Blende und Verschlusszeit ein.
Im erste Schritt fixieren Sie die Belichtungszeit auf 1/125 Sek. und wählen dazu die passende Arbeitsblende. Bis der Blick hinaus ins Freie perfekt belichtet ist. Wichtig – jetzt nichts mehr an der Belichtungseinstellung an der Kamera ändern.

Jetzt platzieren sie im zweiten Schritt die Blitzgeräte so im Raum, dass sie selbst nicht zu sehen sind, das Licht aber optimal über Decke und Wände verteilen. Die Lichtintensität ist leicht an den Blitzgeräten einzustellen. Dann den Sender auf die Kamera stecken und es kann los gehen.

Und wer es ganz perfekt und bequem haben möchte, der kauft statt des einfachen Senders für ca. 35,– Euro einen Controller dazu. Dieser ermöglicht es, von der Kamera aus die Blitzgeräte zu regeln.

Alles klar?
:-)

Ich wünsche Ihnen schöne Bilder.
Michael Kurz

Bezugsquellen:

Blitzgerät:
http://www.amazon.de/Yongnuo-OS02037-Systemblitz-integriertem-Funkausl%C3%B6ser/dp/B00BBW8OQ8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326651&sr=8-1&keywords=Yongnuo+560+III

Funk-/Blitzauslöser:
http://www.amazon.de/Yongnuo-RF-602-Funkausl%C3%B6ser-Blitzausl%C3%B6ser-Nikon/dp/B004RXS9DQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326695&sr=8-1&keywords=rf602+yongnuo

alternativ der passende Auslöser und Controller:
http://www.amazon.de/Yongnuo-Controller-Oberbefehlshaber-Speedlite-DSLR-Kameras/dp/B00MA77KI6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326778&sr=8-1&keywords=yongnuo+controller

 

Neu in 2015: Private Fotocoachings

“Theorie & Praxis”

Neben den offenen Spezialseminaren für die Immobilienwirtschaft und meinen Volkshochschulkursen in der Region Rems-Murr biete ich ab 2015 private Foto-Coachings an.

Moderne Digitalkameras sind bis zur Perfektion entwickelt und bieten perfekte Ergebnisse – wenn man um ihre “Geheimnisse” weiß.

Ziel meines Coachings ist es, die Funktionsweise eurer Kamera verständlich zu vermitteln und mit praktischen Übungen theoretische Grundlagen zu verproben.

Nach dem Motto: “Ich mache gute Bilder, meine Kamera belichtet nur!”

Auch für kleine Teams oder “family&friends” eignen sich die 3-4 stündigen Grundlagenkurse. Eine mind. zweistündige fotografische Exkursion findet in der Regel ein bis zwei Wochen später statt.

Michael Kurz
0175 9309024
07191 1872679

Mein Fotoportfolio:
http://www.fotocommunity.de/fotograf/michael-kurz/fotos/482868

Kameraempfehlung Preis-/Leistungsschnäppchen zum Start 2015

Start ins Jahr 2015 mit einer neuen Kameraempfehlung

Die Canon Powershot S110 und die Lumix LX7 sind immer noch meine Empfehlungen in der oberen Kompaktklasse.

Sehr attraktive Kameras stellt mittlerweile Samsung her.
In der Systemkameraklasse (wechselbares Objektiv, kein Spiegel) ist die Samsung NX3000 zu einem attraktiven Setpreis im Handel zu haben. (UVP 519,– Euro, jetzt 289,– Euro)

z.B. hier:
http://www.technikdirekt.de/…/Samsung-NX3000-Kit-schwarz-16…

- großer APS-C Kamerasensor
- lichtempfindlich mit guter Bildqualität bis 1.600 ISO
- mit Setobjektiv ab 24mm Weitwinkel

Einen Kompakttest gibt es hier:

http://www.chip.de/a…/Samsung-NX3000-DSLM-Test_71304664.html

Oder hier:

http://www.digitalkamera.de/Testbe…/Samsung_NX3000/9042.aspx

Gewichtsvorteil als Pro-Argument für die DSLM-Technologie?

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Zum Thema DSLM (spiegellose Systemkamera):
“Die 2.8er Standardzooms kommen – relativierter Gewichtsvorteil auf der Waage”

Ein schlagkräftiges Argument für die “kleinen spiegellosen…” ist bisher Größe und Gewicht der Kamera-/Objektivkombinationen im Vergleich.

Unter dem Aspekt, dass auch hier lichtstarke und hochqualitative Objektive eingesetzt werden sollen wird es schwierig, die obige Argumentation nachzuvollziehen bzw. aufrechtzuerhalten.

Für die SONY-Vollformatwinzlinge A7… fehlen diese Objektive noch immer.
Aber Fujifilm legt jetzt aktuell zwei klassische 2.8er Hochleistungszooms für das APS-C-Format auf Kiel, die ordentlich Gewicht mitbringen.

Und da wird sichtbar, dass die Physik nicht so leicht ausgetrickst werden kann.
Ein direkter Gewichtsvergleich:

Fuji 2.8 / 16-55mm        665 Gramm
Nikkor 2.8 / 17-55mm    755 Gramm

(für heimische Nichtvegetarier ohne Taschenrechner: knappe hundert Gramm Schinkenwurst)

Für das neue Fujifilm 2.8 / 50-140mm mit 995 Gramm gibt es keinen DX-Pedanten im so reich bestückten Nikonobjektiv-Regal. Eigentlich erstaunlich bei dieser Angebotsvielfalt – kein schnelles, lichtstarkes 2.8er mit dem kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich 70-200mm.

Mit dem lichtstarken Fuji-Zweipfünder für ein gewichtsoptimiertes DSLM-Gehäuse wird deutlich, dass beim Einsatz lichtstarker Objektive der Gewichtsvorteil (ganz abgesehen von der schwierigen Objektiv-Kamerabalance) so schnell schwindet wie der dreckige Schnee in der Frühjahressonne.

Bei den Kameragehäusen ist der Unterschied noch marginaler:

Fujifilm X-T1         440 gr.
Sony A7                474 gr.
Nikon D5500         470 gr. (DSLR APS-C Mittelklasse)

Sollte es Sony tatsächlich eines Tages schaffen, seinen hervorragenden (!) Vollformatsensorkistchen leistungsfähige 2.8er (durchgehend) Standardzooms in den klassischen Profi-KB-Brennweitenbereichen 24-70 mm bzw. 70-200 mm zu spendieren, dann möchte ich gerne einen Blick auf die Waage werfen.

Abgesehen von den rein optisch nicht mehr passenden Proportionen ist eine Bedienbarkeit kaum vorstellbar:

An einer 474 Gramm schweren Kamera-Zigarettenschachtel (Sony A7) mit Vollformatsensor sehen die lichtstarken 2.8er Standardzooms nicht nur martialisch aus. Mit knapp über 900 Gramm (2.8/24-70mm) bzw. knapp über 1,5 Kilo (2.8/70-200mm) sind solche Hochleistungsobjektive an einem Kamerazwerg einfach nicht zu halten.

 

Innenaufnahmen ohne Blitzgerät meistern

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Schwierige Innenaufnahmen im LowLight-Bereich (Küche, Bad etc.):

Hier für den Workshop bei der VR-Bank Neckar-Enz am gestrigen Dienstag als reales Übungsobjekt das Badezimmer eines Einfamilienhauses in Pleidelsheim.

Meine Empfehlung ist dabei, auf das Blitzen zu verzichten und die Kamera das Bild alleine machen zu lassen.

Bei 1/4 Sek. Verschlusszeit platzieren wir die Kompaktkamera (hier eine CANON Powershot S100) in die Ecke über der Badewanne. Ohne Stativ, lediglich auf eine ebene Fläche gestellt.

Stellen den Selbstauslöser auf 10 Sek. Vorlaufzeit und drücken den Auslöser.

(Nicht vergessen, das Badezimmer zu verlassen!)

Große Kamerahersteller am Scheideweg

Mein Kommentar eines aktuellen Artikels zur derzeit stattfindenden Photokina in Köln:

Es ist logisch (=ökonomisch nachvollziehbar), dass nicht gerade die alten Platzhirsche von Nikon&Co. das Feld der spiegellosen Systemkameras für sich neu besetzen. Innovation meets Nostalgy. Auch wenn sich z.B. SONY in den Miniaturisierungsdrang mit seinen kleinen Vollformat-Kameras fanatisch verrennt bzw. verläuft… (ein 2.8er mit ordentlicher mittlerer Brennweite geht eben nicht leichter bzw. kleiner)

Ein professionelles Bildaufnahmegerät muss auch danach aussehen (voluminös und schwer). Sonst erkennt kein Fotokunde mehr den Unterschied zwischen einem Hobbyknipser und dem echten Lichtbildner. Mein lichtstarkes 85er erzeugt rein optisch wenig Ehrfurcht vor fotografischer Kompetenz, erst ein Paparazzo-Rohr mit den zugehörigen Ausmaßen hebt den Fotografen aus der knipsenden Hobbyfotografen heraus. Marketing….

Die arrivierten Marken setzen nach wie vor auf diesen Effekt. Das Volumen, Gewicht und Auslösegeräusch einer DSLR vermittelt den Retrocharme materialintensiver mechanischer Säge-/Trennwerkzeuge. Die fotografische Steinzeit ist vorbei – das haben die jungen Ingenieure in Südkorea nicht nur verstanden, sondern befinden sich bereits in einer Umsetzungsphase.

Bei Canon&Co. (jetzt andersrum) sind es noch die alten Hirsche, die in den späten 70ern, dann in den 80er die letzten europäischen Kamerahersteller aus dem Markt gedrückt haben. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit…..

Die Zeit der DSLR ist längst abgelaufen. Rein funktional ist ein fotografischer Aufnahmeapparat nur noch die optimerte Synthese von Optik und einem guten Sensor samt perfekter jpg-engine. Entscheidend ist, was hinten raus kommt – das ist das Zitat eines deutschen Politikers der Wendezeit.

Aber entscheidend ist auch, was mit dem, das da hinten heraus kommt bezweckt bzw. beabsichtigt ist. Wenn ich als Fotograf mit 36 Mio. Pixel an der Quelle nur das Smartphone meiner Kundin füttere, dann ist Nachdenken angesagt. Auch im Web…

Hasselblad war das Zeitalter in den Spätfünfzigern – spätestens wenn die letzten Druckereien den Massenoutput in Ermangelung von Rohstoffressourcen reduzieren, wird sich die Erkenntnis breit machen, dass nicht nicht nur ein gedrucktes Bild ein Bild ist.

Manches von dem was wir schätzen ist “yesterday”. Je länger wir daran festhalten, um so mehr blockieren wir den Weg in ein Morgen, das gnadenlos alles auf den Prüfstand stellt. Bilder wird es immer geben – statisch oder bewegt als Clip. Und immer weniger, die als ausbelichtetete Großformate an der Wand hängen.

Mach’ Dir ein Bild und nutze den Augenblick. Morgen ist anders…

Fotoworkshop zum Thema Licht

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Mit meinen Kursen zu den Themen

- Licht
- Fotografieren mit der Digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR)
- Blitztechnik
- Meine Digicam (Untertitel: Das unbekannte Wesen)

sowie “Einführung in die Studiofotografie” bin ich bei den Volkshochschule der Region

- Unteres Remstal (Waiblingen/Fellbach
- Winnenden
- Backnang
- Murrhardt

in den Programmen der Sommer-/Wintersemester 2014.

Für 2015 konzeptioniere ich für den Firmenservice der Volkshochschule “Unteres Remstal” (Waiblingen/Fellbach) praxisorientierte Ganztagesworkshops für die Immobilienwirtschaft.

Die Erfahrung in meinen bundesweiten Seminaren hat gezeigt, dass die Potenziale der modernen digitalen Kameratechnik nur sehr unzureichend genutzt werden. Aber was nutzt die beste Kameraausstattung, wenn der Benutzer mit ihr nicht vertraut ist?

Im Juli 2014
Michael Kurz