Das richtige Werkzeug

Hervorgehoben

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Welches ist die richtige Kamera für mich? (Teil 1)

  • Klein und immer dabei? (Jackentasche)
  • “All-in-One” oder ausbaufähig?
  • Eingebaute Bildgarantie oder Kreativinstrument?
  • Wie ein Profifotograf aussehen?
  • Kleines Budget oder “ich gönne mir was richtig teueres”?
  • “Klick und gut ist…” oder Postprozess an PC/Mac?

Die Wahrheit liegt wie immer im Kompromiss – dieser gelingt jedoch recht gut, wenn sie wissen was sie brauchen. Und auch wissen, was sie für ihr Geld bekommen.

Mit einer Profiausstattung ist es einfacher (und teurer!), schlechte Bilder zu machen.

Eindrucksvolles Bildmaterial können Sie auch mit einem Smartphone produzieren.

Und da sind wir auch schon bei der nachvollziehbaren Entscheidung, evtl. keine Kompaktkamera zu kaufen:

Die sogenannten leistungsfähigen “Edelkompakten” bilden eine kleine Ausnahme, sofern sie einen richtigen Sucher und einen ISO-Blitzzubehörschuh haben.

Aber dann wiederum liegen Sie schon bei der Anschaffung in der Preiskategorie für den Einstieg in die DSLR-Mittelklasse.

Alle großen Hersteller bieten für um die 500 Euro preiswerte Kamerasets an (Gehäuse+Zoomobjektiv. Die sogenannten Kitobjektive (18-55mm und 50-200mm) sind aber nicht unbedingt zu empfehlen.

18mm an einem APS-C-Sensor/DX-Sensor ist kein richtiges Weitwinkelobjektiv und 55mm (bei max. Offenblende 5.6) nur ein leichtes Portraittele. Für die Marketingfotografie in der Immobilienbranche sollten mind. 16mm Objektivbrennweite zur Verfügung stehen. An einer Vollformatkamera entspricht das 24mm.

Andererseits ist das der erste Schritt in die richtige Fotografie – ohne Gesichtserkennung, Lächelfalle und unübersichtliche Motivprogramme.

Den Unterschied werden sie aber erst entdecken, wenn Sie mit dem Programmwahlrad den Schutzbereich der “Intelligenten Superautomatik” verlassen. In dieser Vollautomatik bleibt dem Fotograf bzw. der Fotografin der Eingriff in die Kameratechnik erspart. Dann hätten Sie auch bei ihrer kleinen Digiknipse bleiben können, die – seien wir ruhig mal ehrlich – schöne Schnappschüsse machte.

Das Elend spiegelt sich in den bis zu 400 Seiten umfassenden Manuals bzw. Bedienungsanleitungen, bei denen der Brennwert höher anzusetzen ist als der informative Nutzen. Auf dem Nachttisch ideal als Einschlaflektüre geeignet – spätestes nach den ersten fünf Seiten bekommen ihre Augen einen Schließkrampf.

Aber – ohne Fleiß keinen Preis!

Die Richtigkeit einer Kaufentscheidung bestätigt sich (wenn überhaupt) leider erst nach intensivem Gebrauch der Kamera – und da ist es in der Regel zu spät, um den Kauf rückgängig zu machen. Es ist heute sehr einfach, viel zu schnell Geld für einen spontanen Fehlkauf auszugeben.

Andersrum – auch wenn Sie bereit sind tief in die Tasche zu greifen: Die hochwertige “eierlegende Wollmilchsau” im Kompaktformat wird es auch bei den Digitalkameras auf absehbare Zeit nicht geben.

Als Private Coach berate ich Unternehmens- und Privatkunden markenneutral und ohne versteckte Provisionierungen bedarfsgerecht. Der Kundennutzen steht ganz oben.

Und bei Bedarf zeige ich natürlich auch, wie mit der Neuanschaffung gutes Bildmaterial produziert werden kann.
In offenen Kursen der Volkshochschulen im Rems-Murr-Kreis. Oder als Private Coach – dann individuell, kamera- und bedarfsgerecht für Anfänger, Fortgeschrittene, Umsteiger…

Im Oktober 2015
Michael Kurz

Belichtung (Belichtungsdreieck)

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Die Belichtung (Auszug aus NPhoto 6/2015)

Unzählige Wege führen zu einer korrekten Belichtung.
Jeder davon lässt das Bild ein wenig anders aussehen.

Das Schöne an der Belichtung ist, dass sie nur von drei Größen abhängt: der Blende, der Verschlusszeit und der Empfindlichkeit (ISO).

Alle drei beeinflussen das Aussehen des fertigen Bilds. Bei der Wahl der ISO-Zahl haben Sie nur wenig Freiraum. Der Wert sollte einfach nur so niedrig wie möglich sein, um unnötiges Bildrauschen zu verhindern.

Die Einstellung von Blende und Belichtungszeit hingegen liegt weitgehend in Ihrem eigenen Ermessen. Sie entscheiden darüber, ob das gesamte Motiv oder nur ein kleiner Bereich scharf dargestellt werden soll oder ob Sie eine Bewegung einfrieren oder verschwommen darstellen möchten.

Anspruchsvolle Innenaufnahmen

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“Ambiente”

Innenaufnahmen repräsentativer Bauten gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben für den Fotografen.

Licht gibt es nicht gerade im Überfluss, und wenn, dann an der falschen Stelle. Hier sind es z.B. die Fensteröffnungen nach Süden. Deshalb gilt es, nicht gerade die Fensterfront zum Hauptbestandteil des Bildes zu machen.

Die diagonale Perspektive in Verbindung mit einem ordentlichen Weitwinkelobjektiv (hier sind es kleinbildäquivalente 24mm) erfordert im Postprozess Korrekturen, damit alle senkrechten Linien des Bauwerks auch im Bild nicht kippen.