Visuelle Objektpräsentation als erstes Entscheidungskriterium

Aufwändige Produktfotografie ist im Marketing heute eine selbstverständliche, unabdingbare Voraussetzung – ein “MUSS”!

Selbst bei Konsumgütern in den unteren Preissegmenten arbeiten Profis

  • Produktdesigner,
  • Marketingspezialisten,
  • Werbeagenturen,
  • Film- und Fotostudios

an der erfolgreichen Produktpräsentation auf allen Kanälen.

Quelle: Wrigleys Spearmint Kaugummi

Sie und Ihre Maklerkollegen kennen die anspruchsvolle Aufgabenstellung der Objektpräsentation auf Verkaufsexposés und den Onlinemedien. Ihre Mitarbeiter sind Experten bei der Marktwerteinschätzung, routinierte Verhandlungsführer – Profis in der Immobilienvermittlung.

Komplexe Bedienung moderner Digicams
Mit der Bedienung moderner Digitalkameras (ich nenne sie gerne “Höllenmaschinen”) sind sie aber zumeist überfordert. Falls sich in der Verpackung eine Bedienungsanleitung befunden hatte – ich kenne nur wenige Besucher meiner Fotoseminare, die mehr als wenige Augenblicke mit dem versuchten Studium dieser unverständlichen Anleitungen verschwendet haben. Also wird die neue Kamera im universellen “Super-Intelligent-Easy-XXL”-Programm benutzt, gläubig dem Marketingversprechen von Canon, Nikon, Casio, Panasonic & Co..

Die damit erzeugte, innere Verweigerungshaltung verhindert souverän eine – letztlich erfolgreiche Auseinandersetzung – mit der modernen Digitalkameratechnik. Noch nie gab es leistungsfähigere, kompaktere, leicht zu bedienende Kameras. Schade nur, dass der User (früher Benutzer oder Anwender) nahezu keine Chance hat, die perfekten Features seines Hightec-Instruments nachvollziehbar zu nutzen.

Makler sind keine Fotokünstler
Nur sehr wenige Immobilienmakler befassen sich in ihrer Freizeit intensiv mit der Fotografie, einem anspruchsvollen Hobby. Deshalb fehlen essenzielle Grundlagen, das Verständnis für die Bedeutung und Wirkung des Lichts, die Kenntnis perspektifischer Gesetzmäßigkeiten. Auch hier wird gerne den bunten Prospekten und den Marketingversprechen der Hersteller vertraut. Das ist nicht neu, das war schon immer so.


Quelle: Wikipedia  “You press the button – we do the rest”

Unzureichendes Bildmaterial schadet nicht nur dem Produkt
Der Berufsstand des Immobilienmaklers ist nicht immer leicht, sein Ansehen und der Erfolg steht und fällt mit der Kompetenz, der Erfahrung und – nicht zuletzt auch der Fähigkeit, technisch optimale Fotos zur zielgruppengerechten Kundenansprache selbst herzustellen. Schlechtes Bildmaterial schadet nicht nur dem Produkt, es schadet auch Ihrem Ansehen als professioneller Vermarkter.

Machen Sie sich mit Ihren Kolleginnen/Kollegen mal einen vergnüglichen Abend bei Immoscout24, immonet & Co – es ist schon erstaunlich, mit welchem Selbstbewusstsein namhafte Vermarkter Auskunft über den Aufwand geben, den sie bereit sind bei der Objektpräsentation zu treiben. Und nicht nur das – es ist sehr schade, dass hier die große Chance leichtfertig vergeben wird, sich als Profi von Privatverkäufern und Hobbymaklern abzugrenzen.

Ihre Bilder könnten besser sein!

Geben Sie sich, Ihren Mitarbeitern und Kollegen diese Chance. Im Rahmen eintägiger Seminare/Workshops (idealerweise als inhouse-Veranstaltung vor Ort) erkläre ich Ihrem Team verständlich die Funktionsweise der von ihnen eingesetzten Kameras. Mit wenigen Grundeinstellungen machen die kleinen Handschmeichler genau das, was Sie von Ihnen erwarten: technisch optimale Fotos zur zielgruppengerechten Kundenansprache.

Doch das ist noch nicht alles: Die Fotografie hat Gesetzmäßigkeiten, nur wenige zwar aber das Wissen um ihre Existenz (z.B. Lichtwirkung, Standpunkt und Perspektive) unterscheidet den kundigen Profi vom unwissenden “Knipser”.

Ich selbst war fast ein Jahrzehnt als marktverantwortlicher Immobilienmakler innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe tätig. Deshalb traue ich mir zu, verständlich und branchenspezifisch das erforderliche fotografische Grundwissen zu vermitteln. Eine weitere Garantie für besseres Bildmaterial.

Schulungskonzept
Theorie ist ohne Praxis das was sie ist: Theorie. Deshalb sind meine Fotoseminare für Immobilienmakler mehr als reine Wissensvermittlung. Sie haben Vermittlungsobjekte im Portfolio – Außen- oder Innenaufnahme trainiere ich mit ihnen und ihrem Team gerne “live”.

Schreiben Sie mir, ich freu’ mich auch auf Ihren Anruf.

Michael Kurz

post@maklerfotografie.de

Telefon:
+49 (0) 7191-1872679
Mobil:
+49 (0) 175-9309024

Stürzende Linien in der Architekturfotografie

Das Problem der stürzenden Linien auf Fotos kennt jeder Immobilienmakler.

Hohe Gebäude neigen dazu, wenn man sie von unten fotografiert, nach oben “zusammenzufallen”. Manchmal entsteht auch der Eindruck, dass ein Gebäude nach hinten umfällt.

Originalaufnahme (Bild: Michael Kurz)

Warum ist das so? In erster Linie handelt es sich dabei weniger um ein Problem, sondern um einen normalen Effekt, der perspektivisch bedingt ist. Je größer der Unterschied zwischen Entfernung der Kamera zum Objekt und der Höhe des Objektes ist, desto stärker macht sich sich eine Verkleinerung entlang der Höhe bemerkbar.

Photoshop® Elements bringt die dazu notwendigen Hilfsmittel in Form sehr einfach zu bedienender Werkzeuge von Haus aus mit. So gut wie alle Fehler sollten damit behoben werden können.

Einen Wermutstropfen gibt es dabei aber dennoch: Sämtliche dieser Funktionen verlangen am Ende, dass das Bild beschnitten wird. Das heißt, es gehen insbesondere an den Rändern Bildinformationen verloren. Zudem wird für die Korrektur von Verzerrungen das Bild an vielen Stellen neu berechnet, wodurch die Qualität unter Umständen leiden kann.

Pariser Platz im Zwielicht mit korrigierten stürzenden Linien ( Bild: Michael Kurz)

Die Entfernung zur unteren Gebäudekante ist deutlich kürzer wie die Entfernung zur Spitze der Wolkenkratzer. Die Spitze wird also folgerichtig – da sie weiter von der Kamera entfernt liegt – kleiner abgebildet. Der Turm verjüngt sich perspektivisch nach oben hin.

Um dieses zu umgehen bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie einen höheren Standpunkt wählen, der sich idealerweise genau auf halber Höhe befindet, so dass die Entfernung zur Turmspitze und zum Turmboden die gleiche ist. Zum anderen können Sie Ihren Standpunkt auch weiter nach hinten verlagern, so dass die Entfernungen zur Gebäudeunterkante bzw. zum obersten Geschoss zwar noch unterschiedlich sind, aber die Unterschiede im Vergleich zur Gesamtentfernung klein sind. Je weiter Sie sich vom Objekt entfernen desto weniger wird es perspektivisch verjüngt.

Oftmals ist jedoch weder das eine noch das andere möglich.

Wenn Sie aber dennoch die Kanten Ihres Motivs wieder begradigen wollen, können Sie dies auch im Nachhinein mit Photoshop® Elements erledigen. So wie hier bei diesem Bildbeispiel.

Luftbildaktion Backnanger Bucht

Hans-Jürgen Scholz (“Henry”) kenne ich vom hiesigen Sportverein (Volleyball). In Heiningen steht sein Ultraleicht-Flugzeug, eine zweisitzige Flight Design CTSW (D-MPCT).

Zu einer spontanen Luftbildreportage (“ein paar Bilder für Geschäftsfreunde, Freunde und Kollegen”) sind wir im letzten Sommer zu einem halbstündigen Rundflug über die Backnanger Bucht, Murrhardt und Rudersberg aufgebrochen.

Um Reflexionen durch die Plexiglasfenster zu vermeiden wählten wir als Zeitpunkt den frühen Nachmittag bei tief stehender Sonne aus Südwesten und Henry versuchte, die gewünschten Objekte im tiefen Vorbeiflug sauber vor mein Objektiv zu bringen.

Aus wenigen hundert Meter Höhe (“Modelleisenbahnlandschaft”) gelangen erstaunlich brilliante und kontrastreiche Schüsse aus der Pilotenkanzel. Vor meine Nikon D700 hatte ich das alte, kompakte 28-105mm aus der Analogzeit (ca. 30 Jahre alt) geschnallt.

Meinen Erstflug in einem Ultraleicht-Flugzeug überstand ich erstaunlich problemlos, auch wenn wir teilweise nur knapp über die Baumwipfel oder Schloss Ebersberg streiften. Das GPS gab über Kopfhörer permanent Höhenwarnungen durch.

Henry ist aber ein erfahrener Pilot, dem ich mich jederzeit wieder gerne anvertraue. Seine Souveränität bewies er letzlich mit einem steil abgekippten Landeanflug auf den Heininger Landeplatz. Schwindelfreien Fotografen /Fotografinnen empfehle ich jedenfalls die ungewohnte Sicht aus der Vogelperspektive.

Die spontane Luftbildaktion diente mir nebenbei beruflich zur Orientierung in den Möglichkeiten der Immobilienfotografie. Viele Objekte (Grundstücke, Hanglagen, Industrieareale) sind mit normalen Mitteln nicht “ins Bild zu bringen”. Gleichzeit verschafft der Blick von oben einen umfassenden Blick über die Liegenschaft und die Umgebung.

Rudersberg

Villa Frank / MurrhardtVilla Frank / Murrhardt

Steinbach

Schloß Ebersberg

Ortsmitte Unterweissach

Ortsmitte Unterweissach (Nordansicht)

Die Powershot S100 von CANON

http://www.chip.de/artikel/Canon-PowerShot_S100-Digitalkamera-Test_44595878.html

Wenn Sie morgen eine neue Kamera anschaffen wollen, diese sollten Sie unbedingt in die Hand nehmen. Ein kompakter Handschmeichler mit fantastischer Bildqualität. Auch der Brennweitenbereich passt super.

Einen weiteren Test gibt es bei www.digitalkamera.de:
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_PowerShot_S100/7525.aspx

Einen optischen Sucher mit Durchblick werden Sie (wie so oft) leider vermissen. Der fehlt Ihnen in der Praxis bei Frontallicht – wenn Sie die Sonne im Rücken haben. Das Kameradisplay schafft den Helligkeitskontrast nicht und die Bildkontrolle wird erschwert.

Dafür eine kleines “Minus” – der Rest passt.

 

Ostern steht vor der Tür

Spätestens jetzt sollten Sie Ihre Exposés und die Bilder auf ihrer Homepage, bei ImmobilienScout24, immonet & Co. auf jahreszeitliche Aktualität überprüfen.

Objektansichten wie diese sind Anfang April nicht mehr “up-to-date”!

Nutzen Sie die evtl. etwas ruhigeren Ferientage um neues Bildmaterial anzufertigen. Und denken Sie dabei an die alte Fotografenweissheit

“zwischen elf (Uhr) und drei hat der Fotograf frei”.

Ein weiterer Vorteil von Aussenaufnahmen im frühen Frühjahr:
Die Sonne steht noch nicht zu hoch, d.h. Schatten werden bildwirksam und Buschwerk/Bäume sind überwiegend noch nicht belaubt. Nutzen Sie die ersten kräftigen Sonnenstrahlen für kontrastreiche, farbbrilliante Objektaufnahmen.

Denken Sie aber dran, die Verkäufer bzw. Bewohner rechtzeitig zu informieren. Den Verkäufer überzeugen Sie ein weiteres Mal von Ihrer Profiqualität und Sie haben beste Chancen, keines der berüchtigten “Rollladenbilder” schießen zu müssen. Denn es ist ja Ferienzeit… (bitte auch an die Mülleimer und die Terrasse denken).

 

Licht als Gestaltungselement

Seit drei Halbjahressemestern ist mein Kurs an der Volkshochschule ein Basiselement zum leicht verständlichen, nachvollziehbaren Umgang mit Licht.

Was sehen wir, wenn unser Auge (oder der Kamerasensor) Licht “sieht”?
Und welche Wirkung hat die Einfallsrichtung, die Tageszeit auf das Bildergebnis?
Warum sind Schatten bildwirksam?

PDF-Dokument:
Licht in der Fotografie

Guten Tag und herzlich willkommen

hier entsteht meine Online-Präsenz zum Thema “Immmobilien wertgerecht fotografieren”.

Mit allem “Drum-und-Dran” – hier finden Sie neben meinem Seminarprogramm

  • einfache Tipps zur Kameratechnik
  • Empfehlungen zur Fotoausrüstung
  • verständliche Praxistipps
  • etwas anspruchsvollere Anleitungen für technisch hochwertige Bilder
  • und, und, und….

Lassen Sie sich überraschen.

Deshalb – morgen wieder reinschauen.

Michael Kurz
Fotoseminare für erfolgreiche Immobilienmakler