Anspruchsvolle Innenaufnahmen

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“Ambiente”

Innenaufnahmen repräsentativer Bauten gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben für den Fotografen.

Licht gibt es nicht gerade im Überfluss, und wenn, dann an der falschen Stelle. Hier sind es z.B. die Fensteröffnungen nach Süden. Deshalb gilt es, nicht gerade die Fensterfront zum Hauptbestandteil des Bildes zu machen.

Die diagonale Perspektive in Verbindung mit einem ordentlichen Weitwinkelobjektiv (hier sind es kleinbildäquivalente 24mm) erfordert im Postprozess Korrekturen, damit alle senkrechten Linien des Bauwerks auch im Bild nicht kippen.

Premium-Objekt in Meersburg/Bodensee

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Premium-Objekte sind fotografisch nicht immer einfach “ins richtige Licht” zu rücken. Eine Toplage (hier in Seeufernähe mit Blick auf den See bei Meersburg) kann im Bild oftmals schwer reproduziert werden. Vor allem dann, wenn mit der Straßenansicht (kleines Baufenster, dominante … Weiterlesen

Auf einen Klick

Hervorgehoben

Auszug aus: http://mobil.deutschebahn.com/was-verbindet/auf-einen-klick/

Smartphones sind heute nicht nur Computer im Miniformat, sie verfügen auch über gute Kameras. mobil stellt einige Geräte vor und gibt Tipps für gelungene Urlaubsfotos.

Hart am Wind – mit dem richtigen Smartphone.

Bis zu ihrem Ende wird es nicht mehr lange dauern. Dann wird es Kompaktkameras nicht mehr geben, denn das Smartphone löst die vor allem im Urlaub beliebten kleinen Knipsen ab. Schon heute ist es bei vielen Menschen die Kamera Nummer eins.

Ein Vorteil liegt auf der Hand: Das Handy mit integrierter Kamera hat man immer dabei, es ist stets parat für einen interessanten Schnappschuss. Zudem wird die Qualität der Bilder rasant besser. Schon heute sind Smartphones mit 13 Megapixel Bildauf­lösung die Regel – gute Kleinkameras haben 18. Auch Funktionen wie Autofokus, Szenenmodi oder Helligkeitsanpassung sind bei modernen Smartphones Standard.

Viele Apps verbessern die Leistung der Kameras zusätzlich. Sie sorgen zum Beispiel für schnelleres Auslösen, kräftigere Farben, bessere Ergebnisse bei schlechtem Licht oder eignen sich für die Bildbearbeitung. Wenn man dazu noch einige Kniffe beachtet, erreichen Bilder mit dem Smartphone schon heute annähernd die Qualität guter Kompaktkameras.

Dass ein paar Schritte den Zoom ersetzen, ist so ein Kniff. Anders als Kameras mit einem Objektiv besitzen Smartphones lediglich einen digitalen Zoom. Sie tricksen quasi, indem sie nur einen Ausschnitt auf Basis eines mathematischen Verfahrens vergrößert darstellen, das jedoch zulasten der Qualität…….

….. tagsüber in der Sonne gelingen Fotos in der Regel immer. Doch was, wenn man die tolle Abendstimmung auf den Chip bannen will? Regel Nummer eins: Blitz aus. Sein Licht überstrahlt die schönste Atmosphäre. Regel Nummer zwei: Da die Kamera im Dunkeln automatisch eine große Belichtungszeit wählt und darum Verwackler drohen, muss das Smartphone ruhig gehalten werden. Als Stativ genügt zum Beispiel, die Ellbogen auf einer Mauer aufzustützen. Der einfachste Tipp für gelungene Aufnahmen wird gern vergessen: Weil es ständig dabei und in Gebrauch ist, sollte man regelmäßig die Linse des Smartphones putzen. Denn wenn die schmutzig ist, nützen auch großzügige 13 Megapixel nichts. 

Autor: Christian Sobiella

“You press the button…” (use without instructions)

Hervorgehoben

Das Marketingversprechen aus der “guten alten Zeit” hat sich bis heute nicht nur erhalten – meine neue kleine Nikon-Systemkamera 1 V1 weiß beim Blick meines Auges durch den Sucher schon ganz genau, was ich fotografieren will. Nur das Fokussieren auf eine Gebäudefassade fällt ihr schwer, ihre Wahl fällt auf die weiße Birke, knapp 3 Meter davor.
Das kann bei schlechtem Licht “ins Auge gehen”…

Eigentlich suchen die umher huschenden Autofokus-Rähmchen Gesichter. So hat man das der Kamera im Werk in die Wiege gelegt. Japanische und südkoreanische Kameraingenieure versuchen mit nicht immer 100%igem Erfolg, uns die Last der fotografischen Basics von der Schulter zu nehmen.

Dabei war (so lange ist es noch gar nicht her) ein Fotoapparat ein Fotoapparat.

Bitte denken Sie bei der Betrachtung der nächsten Folie an das Eastman’sche Marketingversprechen. Und an die Wahrscheinlichkeit, der Kamera eventuell nicht die richtige Einstellung “verpasst” zu haben.

Ich beneide die Verkäufer in den Fotofachgeschäften nicht (die Kamera hat man bzw. Frau natürlich zum Schnäppchenpreis online gekauft), die ihrer Kundschaft die Funktion dieser technischen Wunderwerke begreifbar machen wollen. Das knapp 300seitige PDF-Dokument liest keiner, legt es nach den ersten fünf Seiten wieder zurück ins Regal seiner Festplatte.

Deshalb arbeiten die Fotografinnen und Fotografen der digitalen Neuzeit immer noch getreu dem KODAK-Slogan: “… we do the rest!”

Die Kamera bleibt getreu der “first steps” im “intelligenten Automatikmodus” und macht daneben was sie will. Sie blitzt nach Gutdünken, stellt auf Gegenstände scharf, die ihr gefallen…

Für viele Benutzer ist das unbefriedigend. Man hat doch Geld bezahlt für eine Kamera A, die nach den Tests von XYZ besser abschneidet als die Kamera B. Schade um das Geld – da hätte es die einfachste Knipse vom Discounter A… oder L… getan.

In meinen Volkshochschulkursen versuche ich, den interessierten Teilnehmern das komplizierte Seelenleben ihrer Digicams näher zu bringen. Um in kundigen Händen daraus wieder einen bildgestaltenden Fotoapparat zu machen.

Im Dezember 2012,
bevor sich Tausende wieder eine “we do the rest”-Camera unter den Weihnachtsbaum legen. Natürlich mit den besten Absichten…

Michael Kurz

Retusche in der Bildbearbeitung

Originalbild (zur Vergößerung anklicken)

Die Entfernung störender Bildelemente mit preiswerten, einfachen aber sehr leistungs-fähigen Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. Adobe Photoshop Elements ist problemlos möglich.

Das abgebildete Bearbeitungsbeispiel (schon bei der Aufnahme wurde der Straßenbereich im Vordergrund beschnitten) zeigt, wie einfach die Entfernung von Beschilderungen, Lichtmasten, etc. ist.

Bearbeitungsergebnis (zur Vergrößerung anklicken)

Ziel war hier allerdings die Ansicht mit dem Auge des bildschaffenden Fotografen, weniger die technisch optimale Reproduktion der realen Aussenansicht.

Aus Marketinggesichtspunkten gilt auch hier: Glaube keinem Bild!

Michael Kurz
3.6.2012

Stürzende Linien in der Architekturfotografie

Das Problem der stürzenden Linien auf Fotos kennt jeder Immobilienmakler.

Hohe Gebäude neigen dazu, wenn man sie von unten fotografiert, nach oben “zusammenzufallen”. Manchmal entsteht auch der Eindruck, dass ein Gebäude nach hinten umfällt.

Originalaufnahme (Bild: Michael Kurz)

Warum ist das so? In erster Linie handelt es sich dabei weniger um ein Problem, sondern um einen normalen Effekt, der perspektivisch bedingt ist. Je größer der Unterschied zwischen Entfernung der Kamera zum Objekt und der Höhe des Objektes ist, desto stärker macht sich sich eine Verkleinerung entlang der Höhe bemerkbar.

Photoshop® Elements bringt die dazu notwendigen Hilfsmittel in Form sehr einfach zu bedienender Werkzeuge von Haus aus mit. So gut wie alle Fehler sollten damit behoben werden können.

Einen Wermutstropfen gibt es dabei aber dennoch: Sämtliche dieser Funktionen verlangen am Ende, dass das Bild beschnitten wird. Das heißt, es gehen insbesondere an den Rändern Bildinformationen verloren. Zudem wird für die Korrektur von Verzerrungen das Bild an vielen Stellen neu berechnet, wodurch die Qualität unter Umständen leiden kann.

Pariser Platz im Zwielicht mit korrigierten stürzenden Linien ( Bild: Michael Kurz)

Die Entfernung zur unteren Gebäudekante ist deutlich kürzer wie die Entfernung zur Spitze der Wolkenkratzer. Die Spitze wird also folgerichtig – da sie weiter von der Kamera entfernt liegt – kleiner abgebildet. Der Turm verjüngt sich perspektivisch nach oben hin.

Um dieses zu umgehen bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie einen höheren Standpunkt wählen, der sich idealerweise genau auf halber Höhe befindet, so dass die Entfernung zur Turmspitze und zum Turmboden die gleiche ist. Zum anderen können Sie Ihren Standpunkt auch weiter nach hinten verlagern, so dass die Entfernungen zur Gebäudeunterkante bzw. zum obersten Geschoss zwar noch unterschiedlich sind, aber die Unterschiede im Vergleich zur Gesamtentfernung klein sind. Je weiter Sie sich vom Objekt entfernen desto weniger wird es perspektivisch verjüngt.

Oftmals ist jedoch weder das eine noch das andere möglich.

Wenn Sie aber dennoch die Kanten Ihres Motivs wieder begradigen wollen, können Sie dies auch im Nachhinein mit Photoshop® Elements erledigen. So wie hier bei diesem Bildbeispiel.