Einfaches Videoexposé mit WINDOWS Movie Maker

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Das Thema Video habe ich bisher eigentlich eher ignoriert.

Einerseits produzierte ich bisher mit meinen Kameras nur Standaufnahmen.
Auf der anderen Seite erschien mir der Aufwand in der Produktion viel zu aufwändig.

Mit der Anschaffung eines leistungsfähigen Foto-/Videomultikopters stellte sich aktuell die Aufgabe neu, echtes Filmmaterial digital zu bearbeiten um qualitativ hochwertige Videoclips zu produzieren.

In der Vertriebsunterstützung setzen die großen Immobilienportale schon lange auf das
“Video-Exposé”.

Für Immobilienmakler bzw. die Vertriebsassistenz sollte der Zusatzaufwand dabei überschaubar sein und der praktische Nutzen im Vordergrund stehen.

Auch kann ich mir kaum vorstellen, jeweils mit einem “Fernsehteam” einen Drehtag zu investieren. Ganz abgesehen von der Vorbereitung eines Immobilienobjekts (Home Staging) und dem Zeitaufwand im Postprozess.

Das rechnet sich nicht, ausser für Imagetrailer.

Mit dem Windows Movie Maker (kostenfreies Bestandteil von WINDOWS) kann z.B. kinderleicht vorhandenes Bildmaterial zu einem Videoclip aufbereitet und für die Immobilienportale als Videoexposé gestaltet werden.

Aktuelles Beispielprojekt zum Anschauen:

Videoexpose01

Im Februar 2016
Michael Kurz
https://www.facebook.com/derfotocoach

Anspruchsvolle Innenaufnahmen

#‎Architektur‬ ‪#‎Innanarchitektur‬ ‪#‎Innenaufnahmen‬ ‪#‎Maklerfotografie‬ ‪#‎Motivkontrast‬ ‪#‎Belichtung‬

“Ambiente”

Innenaufnahmen repräsentativer Bauten gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben für den Fotografen.

Licht gibt es nicht gerade im Überfluss, und wenn, dann an der falschen Stelle. Hier sind es z.B. die Fensteröffnungen nach Süden. Deshalb gilt es, nicht gerade die Fensterfront zum Hauptbestandteil des Bildes zu machen.

Die diagonale Perspektive in Verbindung mit einem ordentlichen Weitwinkelobjektiv (hier sind es kleinbildäquivalente 24mm) erfordert im Postprozess Korrekturen, damit alle senkrechten Linien des Bauwerks auch im Bild nicht kippen.

Die ISOs ruhig mal pushen…

Galerie

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Die kleinen, vielleicht auch preisgünstigen “Kompakten” werden leider zu Unrecht oft unterschätzt. Wenn der Brennweitenbereich (ab 24mm kleinbildäquivalent) stimmt und der Benutzer mit der “Kleinen” umgehen kann, sind oft erstaunliche Ergbenisse zu erzielen. Natürlich ist ohne ISO-Zubehörschuh der Einsatz leistungsfähiger … Weiterlesen

Schwierige Innenaufnahmen bei sonnigem Wetter

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Jeder Immobilienspezialist kennt das: Da hat man endlich mal ein lichtdurchflutetes Badezimmer, eine rustikal-gemütliche Essküche mit Blick in den Garten oder einen repräsentativen Wohnbereich mit schönem Ausblick auf die Nachbarschaft.

Wunderbar! Schade nur, dass die teuere Kamera es nicht schafft diese Wertigkeit bzw. Wohnqualität auch nur annähernd wiederzugeben.

Was ist der Grund?

Ganz enfach – drin und draußen herrschen bei sonnigem Wetter total unterschiedliche Lichtverhältnisse. Diesen hohen Motivkontrast bekommt keine Kamera ohne Kompromiss in den Griff. Entweder stimmt die Belichtung der Innenräume und Fensterflächen sind total überbelichtet. Oder der Blick in den Garten ist optimal gestaltet, dafür säuft der Innenraum zu einem dunklen Loch ab. Was tun?

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Motivkontrast zu bewältigen.

Mit fixierter Kamera und Fotoaufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung kann ein erfahrener Fotograf die Bilder in der Nachbearbeitung am Computer in zwei Ebenen übereinanderlegen.

Die zweite Methode klapppt ohne zeitaufwendige Nachbearbeitung und auch nur mit einer Aufnahme. Dafür brauchen sie nur eine Kamera mit einem genormeten Blitzzubehörschuh (ISO) und

- zwei fernsteuerbare Blitzgeräte (jeweils ca. 60 Euro) und
- den dazugehörigen Sender (ca. 22 Euro).

Mit der Kamera arbeiten Sie im manuellen Modus, stellen Blende und Verschlusszeit ein.
Im erste Schritt fixieren Sie die Belichtungszeit auf 1/125 Sek. und wählen dazu die passende Arbeitsblende. Bis der Blick hinaus ins Freie perfekt belichtet ist. Wichtig – jetzt nichts mehr an der Belichtungseinstellung an der Kamera ändern.

Jetzt platzieren sie im zweiten Schritt die Blitzgeräte so im Raum, dass sie selbst nicht zu sehen sind, das Licht aber optimal über Decke und Wände verteilen. Die Lichtintensität ist leicht an den Blitzgeräten einzustellen. Dann den Sender auf die Kamera stecken und es kann los gehen.

Und wer es ganz perfekt und bequem haben möchte, der kauft statt des einfachen Senders für ca. 35,– Euro einen Controller dazu. Dieser ermöglicht es, von der Kamera aus die Blitzgeräte zu regeln.

Alles klar?
:-)

Ich wünsche Ihnen schöne Bilder.
Michael Kurz

Bezugsquellen:

Blitzgerät:
http://www.amazon.de/Yongnuo-OS02037-Systemblitz-integriertem-Funkausl%C3%B6ser/dp/B00BBW8OQ8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326651&sr=8-1&keywords=Yongnuo+560+III

Funk-/Blitzauslöser:
http://www.amazon.de/Yongnuo-RF-602-Funkausl%C3%B6ser-Blitzausl%C3%B6ser-Nikon/dp/B004RXS9DQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326695&sr=8-1&keywords=rf602+yongnuo

alternativ der passende Auslöser und Controller:
http://www.amazon.de/Yongnuo-Controller-Oberbefehlshaber-Speedlite-DSLR-Kameras/dp/B00MA77KI6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423326778&sr=8-1&keywords=yongnuo+controller

 

Aktuelles Praxisworkshop Wetzlar

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Gute Objektpräsentationen sind die Visitenkarte erfolgreicher Immobilienspezialisten und ein Garant für die erfolgreiche Objektakquise. Visuelle Informationen (also Bilder) sind ein wesentlicher Bestandteil.

Makler würden noch besseres Bildmaterial produzieren, wenn ihnen die Komplexität der digitalen Kameras etwas vertrauter wäre. Daneben vermittle ich ich meinen Workshops Tipps und Tricks im Umgang mit Perspektive, Licht und allgemeinen Grundlagen der Fotografie.

Michael Kurz
Fotografie für erfolgreiches Immobilienmarketing
www.maklerfotografie.de

Koffer packen…
Dienstag, 4.6. / Mittwoch, 5.6.
Wetzlar, Landhotel Naunheimer Mühle

Innenaufnahmen: Problem Motivkontrast

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Jeder fotografierende Makler kennt das Problem: Innenaufnahmen mit Blick zum Fenster (“Ausblick in den Garten”) leiden unter dem hohen Motivkontrast!

Die Lichtsituation im Raum und vor den Fenstern ist die Ursache: Draußen in der Sonne würde die Kamera (egal in welcher Automatik) den Sensor mit z.B. Blende 8 und einer 500stel Sekunde belichten. Im Raum herrscht dagegen “Lichtmangel” und die Kamera würde die Blende weit öffnen bzw. die Verschlusszeit deutlich verlängern um das Bild korrekt zu belichten..

Diesen Motivkontrast kann kein Film, kein Sensor, keine DSLR und auch keine Kompaktkamera befriedigend verarbeiten.

Mit diesem Grundlagenwissen und dem Verständnis für physikalische Zusammenhänge liegt es am Fotografen, mit Hilfe seiner Kamera doch einigermaßen befriedigende Ergebnisse zu erzielen.

“Kontrastausgleich” heisst das Zauberwort, mit der eine DSLR dem Problem zuleibe rückt. Aktives D-Lighting nennt sich das Instrument z.B. bei NIKON, mit dessen Hilfe die ansonsten lineare Belichtung je nach Helligkeit differenziert verarbeitet. Vereinfacht ausgedrückt wird das Bild etwas unterbelichtet, die dunklen Bildzonen gleichzeitig entsprechend aufgehellt.

Bild: CKI Christian Kortenbrede Immobilien

Auch in digitalen Kompaktkameras finden sich entsprechende Einrichtungen.
Komfortabel macht das z.B. die CANON PowerShot S100 (und ihre Nachfolger):

Möglichkeit 1
In der Funktion “Kontrastkorrektur” (<FUNC SET>) kann die Kamera so eingestellt werden, dass sie überbelichtete Bereiche korrigiert (AUTO, 200%, 400%). In diesem Menüpunkt kann gleichfalls die Schattenkorrektur eingestellt werden.

Die lichttechnisch perfekte Lösung dagegen ist der logische Weg: Es müssen zwei identische Bilder mit unterschiedlicher Belichtung erzeugt werden, die in der Kamera oder der Nachbearbeitung zu einem Bild verschmolzen werden. Bedingung ist natürlich, dass die Kamera dabei fixiert wird.

Möglichkeit 2
Mit dem Programmwahlrad an der Oberseite kann direkt die Option “HDR – Dynamic Range” ausgewählt werden. Hier werden tatsächlich in schneller Reihenfolge drei Bilder belichtet – mit unterschiedlicher Belichtung. Kameraintern erfolgt sofort die Verarbeitung der Aufnahmen.

Wichtig im zweiten Fall ist die Fixierung der Kamera (Stativ, auflegen auf Tisch oder an Türrahmen)

Im Ergebnis funktionieren beide Methoden.

Nur eines nicht vergessen: Die Kamera wieder in die normalen Einstellungen zurückversetzen.

Michael Kurz
April 2014

IVD-Marketingkongress -Professionelle Objektfotografie -

Noch vor den verbalen Informationen werden von Interessenten (und wichtiger: potenziellen Objektanbietern!) die visuellen Informationen im Bruchteil einer Sekunde und unbewusst wahrgenommen.

Großformatige Hochglanz-Publikationen (“Schöner Wohnen”, “Zuhause”, etc.) fördern naturgemäß die Anspruchshaltung an professionelle Objektfotografie. Allerdings werden die Verkaufsobjekte in der Praxis diesem Anspruch nicht immer gerecht.

Eine wertgerechte Objektpräsentation ist wesentlicher Bestandteil des Vertriebskonzepts.
Schlechtes Bildmaterial schadet nicht nur dem Produkt. Fotoaufnahmen sind die Visitenkarte eines Maklers…

Grund für unbefriedigende Fotoaufnahme ist in der täglichen Maklerpraxis oft das “Werkzeug” – eine ungeeignete Kameraausstattung oder (und das stelle ich in meinen Seminaren immer wieder fest) falsche Einstellungen.

Schwerpunkts meiner eintägigen Praxis-Workshops sind deshalb die Vermittlung der notwendigen Grundkenntnisse für die Fotografie und der richtigen Konfiguration des “Werkzeugs”. Auf Wunsch gebe ich auch Kaufempfehlungen in jeder Preisklasse.

Handout des Vortrags:
2013-06-18 Handout Professionelle Objektfotografie – IVD Marketingkongress

August 2013
Michael Kurz

Premium-Objekt in Meersburg/Bodensee

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Premium-Objekte sind fotografisch nicht immer einfach “ins richtige Licht” zu rücken. Eine Toplage (hier in Seeufernähe mit Blick auf den See bei Meersburg) kann im Bild oftmals schwer reproduziert werden. Vor allem dann, wenn mit der Straßenansicht (kleines Baufenster, dominante … Weiterlesen