IVD Marketingkongress 2013

Hervorgehoben

Mit einem praxisbezogenen Fachbeitrag zu Gast beim IVD-Institut in München
am 18. Juni 2013, Schloss Hohenkammer (bei München)

“Professionelle Objektfotografie für den erfolgreichen Immobilienvertrieb”

Auszug aus der Seminarbroschüre:

http://www.ivd-sued.net/nachrichtendetail/archive/2013/june/article/ivd-marketingkongress-auf-gut-sonnenhausen-in-glonn.html

Veranstaltungsflyer als Download:
2013-08-18_Marketingkongress_web

Tipps für bessere Immobilienfotos

Hervorgehoben

Auf das Licht kommt es an
Achten Sie auf das Wetter und denken Sie immer daran, dass das fotografierte Immobilienobjekt beim Interessenten einen positiven Gesamteindruck hinterlassen soll.
Ein wolkenverhangener Himmel, strömender Regen oder eine mit Schnee bedeckte Terrasse trüben diesen Eindruck etwas und die Aufnahme sollte zu einem anderen Zeitpunkt gemacht werden.

Gegenlicht (links) und Seitenlicht (rechts)

Die beste Zeit für Immobilienaufnahmen ist vom Sonnenstand abhängig.
Steht die Sonne zu tief, fällt das Sonnenlicht bei Innenaufnahmen zu flach durch die Raumöffnungen und es kann zu überstrahlten Fenstern kommen.

Schalten Sie auch tagsüber alle Lampen im Objekt an. Auf frontales Blitzlicht dagegen sollten Sie möglichst verzichten (s.u.).

Vermeiden Sie zu dunkle Fotos. In der Produktfotografie verhindern unterbelichtete Fotos einen positiven Gesamteindruck.

Um die richtige Belichtung zu finden, richten Sie die Kamera auf einen Punkt im Raum mit mittlerer Helligkeit und speichern diese Belichtungswerte. Wollen Sie die Aussicht mit auf dem Bild haben, richten Sie sich bei der Belichtung am besten nach den Fenstern. In der Nachbereitung müssen Sie diese dann isolieren und den Raum nachträglich aufhellen.

Vermeiden Sie die Verwendung von Blitzlicht
Geblitzte Fotos sehen immer etwas unansehnlich aus. Der Vordergrund ist durch den Blitz überstrahlt, während weiter entfernte Bereiche immer mehr in der Dunkelheit verschwinden.

Durch frontales Blitzlicht kommt es zu unerwünschte Reflexionen von glänzenden Oberflächen. Verwenden Sie besser das schon vorhandene Licht, das lässt die Aufnahmen viel natürlicher wirken. Öffnen Sie vor der Aufnahme alle Vorhänge und Jalousien, schalten Sie alle vorhandenen Beleuchtungen ein.

Innenaufnahmen – fotografieren Sie den Raum, nicht den Inhalt
Niemand hat eine Vorstellung vom Raum, wenn nur eine Wand auf dem Foto sichtbar ist. Versuchen Sie immer zwei oder besser drei Wände auf dem Foto unterzubringen. Wichtig für den Raumeindruck sind auch Raumöffnungen wie Türen und Fenster oder architektonische Besonderheiten.

Foto: Roland Waidmann

 

Viele Immobilienfotos im Internet haben Gegenstände als Hauptmotiv, welche bei einer Übergabe an den neuen Besitzer/Mieter gar nicht mehr vorhanden sein oder gleich nach Einzug entsorgt werden: ein schöner Schrank, die Leder-Sitzgruppe u.a..

Der Interessent will aber nur nur über die Beschaffenheit des Raumes etwas wissen, wie die Gesamtarchitektur des Objektes angelegt ist. Er will z.B. wissen, in welchem Licht erstrahlt das Esszimmer, in dem er morgens sein Frühstück einnehmen wird oder könnte er sich in seinem zukünftigen Arbeitszimmer beengt vorkommen?

Konzentrieren Sie sich bei Ihren Aufnahmen auf die Architektur und lassen Sie sich nicht vom Inhalt ablenken! Machen Sie sich darüber Gedanken, welcher Bildausschnitt einem Interessenten am ehesten ansprechen könnte.

Wenn Sie aus der Zimmerecke fotografieren, wirkt der Raum größer.

Im Bad geht es eng zu, oft liegen Waschtisch, Dusche oder Badewanne direkt hinter der geöffneten Tür. Dann hilft es nur, die Türe auszuhängen.

Wenn die Türe stört wird sie ausgehängt (Foto: Roland Waidmann)

Außenaufnahmen – bei Häusern die wichtigsten
Die Außenaufnahmen bei Einfamilienhäusern gehören zu den Fotos, welche den Betrachter auch emotional ansprechen.

Fotografieren Sie die Garten-/Terrassen-/Balkonmöbel samt Kissen und Tischdecke. Lassen Sie auch den Sonnenschirm oder die Markise aufgespannt. Gartenschläuche, Gießkannen und andere Geräte hingegen haben auf dem Foto nichts zu suchen.

Hecken und Rasen sollten für die Verkaufspräsentation perfekt getrimmt sein.

Die Kameraausrüstung
Verwenden Sie eine hochwertige Kamera. Eine Digitalkamera besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten, welche ein gutes Bild ausmachen:

  • das Objektiv,
  • der Bildsensor und
  • die Elektronik.

Nur wenn diese Teile perfekt miteinander zusammenarbeiten und von hoher Qualität sind, erhalten Sie Fotos, welche auch für den Betrachter ansprechend sind.

Vergessen Sie die Bewerbung von hoher Megapixel-Anzahl, viel wichtiger ist die Größe des Bildsensors. Je größer der Bildsensor, desto mehr Licht kann dieser einfangen. Ein großer Sensor kann besser mit einer schlechten Beleuchtung (der Normalfall in Innenräumen) umgehen und auch das Bildrauschen ist weniger stark.

Verwenden Sie eine Kamera mit lichtstarkem Weitwinkel-Objektiv
Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie versuchen einen kleinen Raum zu fotografieren, doch wie Sie es auch drehen und wenden, Sie bekommen nur das Fenster oder eine Raumecke in das Bild. Für den Immobilieninteressenten ist so eine Aufnahme wertlos, er kann aufgrund dieses Fotos kein Raumgefühl entwickeln. Wahrscheinlich wendet er sich einem anderen Angebot zu, welches ein besseres Raumgefühl vermittelt, denn er will Zeit bei der Besichtigung von Immobilien sparen.

Mit einem Weitwinkel-Objektiv erhalten Sie einen viel größeren Bildwinkel.

Vertikale Linien müssen parallel sein
Wenn die Kamera nicht genau gerade gehalten wird entstehen stürzende Linien. So bezeichnet man senkrechte Innen-/Außenkanten, welche auf dem Foto aussehen als würden Sie nach oben oder nach unten hin zusammen laufen. Der Betrachter des Fotos merkt unbewusst, dass etwas an der Aufnahme nicht stimmen kann und wird von der eigentlichen Bildaussage abgelenkt.

Halten Sie die Kamera waagrecht
Sie kennen sicher diesen Effekt: der See, der rechts aus dem Bild ausläuft. Die Kamera wurde nicht horizontal waagrecht gehalten, und die Aufmerksamkeit des Betrachters wird nur noch auf diesen Aufnahmefehler gelenkt. Vermeiden lässt sich dieser Fehler durch durch die Einblendung von Gitterlinien auf dem Display der Kamera.

Bei zentralen Perspektiven müssen Sie die Kamera exakt waagrecht halten. Orientieren Sie sich dabei an waagrechten Linien (Möbelkanten, Fliesenfugen, etc.)

Achten Sie auf die richtigen Farben
Der automatische Weißabgleich der meisten Kameras arbeitet ganz ordentlich und sorgt dafür, dass ein weißes Blatt Papier auch auf dem Foto weiß bleibt. Egal, ob die Lichtquelle von Leuchtstoffröhren, Glühlampen oder von einem strahlendem Himmel kommt.

Problematisches Mischlicht für den Weissabgleich der Kamera (Foto: Roland Waidmann)

Schwierig wird es für die Kamera erst, wenn unterschiedliche Beleuchtungsarten in einem Foto vorkommen, z.B. Tageslicht aus dem Fenster bei gleichzeitigem Glühlampenlicht aus der Deckenlampe. In solchen Situationen kommt es leicht zu Farbverschiebungen, welche nur manuell ausgeglichen werden können. Kontrollieren Sie daher vor der Aufnahme im Display, ob die Farben stimmig sind und ändern Sie den Weißabgleich.

Achten Sie auf vom Inhalt ablenkende Details
Am Anfang des Shootings für den Hausverkauf steht die Aufräumarbeit. Auch wenn Sie meinen, der Zeitungsstapel auf dem Couchtisch strahle Gemütlichkeit aus: Weg damit! Nichts sollte beim Fotografieren herumliegen.
Keine Fernbedienung, keine Arzneischachtel oder CD-Hülle, keine Kabel oder Ladegeräte. Auch Familienfotos haben in Ihrer Immobilie nichts zu suchen. Alle Decken sollten gefaltet, Kissen gerichtet und Möbel gerade gerückt sein – und das gilt für alle Räume Ihres Hauses.

Räumen Sie in der Küche Spülmittel, Putzlappen, Töpfe und Lebensmittel weg. Im Bad dürfen keine Deos, Shampoos und Dosen herumstehen. Handtücher und Fußmatten sind nur erlaubt, wenn sie farblich abgestimmt und perfekt gefaltet sind. Absolut tabu: Klobürste und Toilettenpapier. Noch ein Tipp: bei der Aufnahme des Badezimmers schliessen Sie vor dem Druck auf den Auslöser den Klodeckel. So sieht der Sanitärraum gleich eine Spur ästhetischer aus.

Menschen und Haustiere haben auf einem Immobilienfoto nichts verloren, da der menschliche Blick auf Lebewesen konditioniert ist. Der Blick des Betrachters würde unweigerlich vom angeworbenen Produkt, Ihrer Immobilie, abgelenkt werden.

Homestaging
Grundsätzlich gilt, dass die Immobilie beim Besichtigungstermin sauber, aufgeräumt und gut in Schuss sein sollte. Fleckige Teppiche, vergilbte Vorhänge oder alte Tapeten wirken ungepflegt und schrecken Interessenten leicht ab. Daher: Aufräumen, Putzen und Entrümpeln. Herumliegende Sachen wie Kinderspielzeug oder Zeitschriften besser ebenfalls aus dem Blickfeld beseitigen. Zu viele persönliche Gegenstände versperren den Blick aus Wesentliche. Fotos und Nippes wegräumen oder auf ein Minimum reduzieren, denn der Interessent soll sich vorstellen können, zukünftig in der Immobilie zu leben.

Zugestellte Räume wirken schnell klein und dunkel. Daher Platz schaffen, Vorhänge aufziehen, dunkle Gardinen durch transparente Vorhänge ersetzen und gegebenenfalls mit Lichtakzenten dunkle Ecken ausleuchten.

Maßnahmen bei unbewohnten Immobilien
Die Stärken des Home-Stagings kommen besonders bei leerstehenden Immobilien zum Tragen. Diese wirken oft kalt und unwohnlich und viele Interessenten können sich die leeren Räume und deren Wirkung ohne Einrichtung schwer vorstellen. Auch die Raumdimensionen können nicht so leicht eingeschätzt werden, wenn die Möbel fehlen.

Professionelle Objektpräsentation für erfolgreiches Immobilienmarketing

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Das zielgruppenorientierte Vertriebskonzept für ein Produkt – hier die Immobilie – ist die Basis für die Überlegungen zur Objektpräsentation in allen Medien.

Die wertgerechte Visualisierung von Außen- und Innenansichten ist eine anspruchsvolle Herausforderung an den fotografierenden Makler. Dabei ist die Antwort auf die Frage “was fotografiere ich?” ist nur die Beschreibung der Problemstellung “wie fotografiere ich das, was ich als Bestandteil einer erfolgsversprechenden Objektpräsentation sehe?”.

Die Beherrschung des Werkzeugs Digitalkamera und einer Handvoll “fotografischer Gesetzmäßigkeiten” muss dazu allerdings vorausgesetzt werden. Einfach bessere Bilder machen!

Die Bildbearbeitung optimiert lediglich mit einem optimalen Bildschnitt und einer Verbesserung von Kontrast und Farbsättigung, sie bildet den Abschluss. Erforderlichenfalls werden damit auch perspektifische Korrekturen (“stürzende Linien”) bewerkstelligt. Retuschen im klassischen Sinn empfehlen sich schon wegen der Prospekthaftung nicht.

Auch wenn die Nachfrage nach Objekten in guter Lage derzeit das Angebot weit übersteigt – gutes Bildmaterial im Schaufenster, auf der Homepage, dem Exposé und den Immobilienportalen ist die Visitenkarten eines erfolgreichen Maklerunternehmens.

Mit einer erfolgreichen Visualisierung nach dem bekannten Leitspruch “ein Bild sagt mehr als tausend Worte” entscheiden Sie auch über den Erfolg in der schwieriger gewordenen Objektakquise. Mit ihr demonstrieren Sie ihr Leistungsvermögen und den Aufwand, mit dem Sie für für Ihre Kunden erfolgreich arbeiten.

9. März 2013
Michael Kurz

 

 

 

SVWL Akademie Münster/Westfalen: Fachtagung Immobilienvertrieb 2013

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Im Rahmen der Fachtagung Immobilienvertrieb 2013 mit einem Gastvortrag zum Thema “Professionelle Objektfotografie” am 21. /22. Januar 2013 an der Sparkassenakademie des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe in Münster/Westfalen.

https://www.svwl.eu/bildung-karriere/fortbildungsprogramm/detail.html?tx_zsseminarimport_pi1[detailUid]=05.01

Januar 2013
Michael Kurz

“You press the button…” (use without instructions)

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Das Marketingversprechen aus der “guten alten Zeit” hat sich bis heute nicht nur erhalten – meine neue kleine Nikon-Systemkamera 1 V1 weiß beim Blick meines Auges durch den Sucher schon ganz genau, was ich fotografieren will. Nur das Fokussieren auf eine Gebäudefassade fällt ihr schwer, ihre Wahl fällt auf die weiße Birke, knapp 3 Meter davor.
Das kann bei schlechtem Licht “ins Auge gehen”…

Eigentlich suchen die umher huschenden Autofokus-Rähmchen Gesichter. So hat man das der Kamera im Werk in die Wiege gelegt. Japanische und südkoreanische Kameraingenieure versuchen mit nicht immer 100%igem Erfolg, uns die Last der fotografischen Basics von der Schulter zu nehmen.

Dabei war (so lange ist es noch gar nicht her) ein Fotoapparat ein Fotoapparat.

Bitte denken Sie bei der Betrachtung der nächsten Folie an das Eastman’sche Marketingversprechen. Und an die Wahrscheinlichkeit, der Kamera eventuell nicht die richtige Einstellung “verpasst” zu haben.

Ich beneide die Verkäufer in den Fotofachgeschäften nicht (die Kamera hat man bzw. Frau natürlich zum Schnäppchenpreis online gekauft), die ihrer Kundschaft die Funktion dieser technischen Wunderwerke begreifbar machen wollen. Das knapp 300seitige PDF-Dokument liest keiner, legt es nach den ersten fünf Seiten wieder zurück ins Regal seiner Festplatte.

Deshalb arbeiten die Fotografinnen und Fotografen der digitalen Neuzeit immer noch getreu dem KODAK-Slogan: “… we do the rest!”

Die Kamera bleibt getreu der “first steps” im “intelligenten Automatikmodus” und macht daneben was sie will. Sie blitzt nach Gutdünken, stellt auf Gegenstände scharf, die ihr gefallen…

Für viele Benutzer ist das unbefriedigend. Man hat doch Geld bezahlt für eine Kamera A, die nach den Tests von XYZ besser abschneidet als die Kamera B. Schade um das Geld – da hätte es die einfachste Knipse vom Discounter A… oder L… getan.

In meinen Volkshochschulkursen versuche ich, den interessierten Teilnehmern das komplizierte Seelenleben ihrer Digicams näher zu bringen. Um in kundigen Händen daraus wieder einen bildgestaltenden Fotoapparat zu machen.

Im Dezember 2012,
bevor sich Tausende wieder eine “we do the rest”-Camera unter den Weihnachtsbaum legen. Natürlich mit den besten Absichten…

Michael Kurz

Attraktive NIKON-Systemkamera für Schnäppchenpreis

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http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Nikon_1_V1/7528.aspx

Bei Mediamarkt &Co. (auch bei Amazon) läuft eine interessante Aktion – Nikons Systemkamera 1 V1 zum Schnäppchenpreis für unter 330,– Euro.

Zusammen mit dem ausgezeichneten Zoomobjektiv 10-30mm ist sie mit dem elektronischen Sucher die Alternative zu kompakten Digitalkameras.

  • Weltweit schnellstes Autofokussystem* mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde
    *(Stand: 05.08.2011)
  • Hochauflösender elektronischer Sucher (1,4 Mio. Bildpunkte)
  • Bajonettadapter FT1 ermöglicht die Verwendung praktisch jedes NIKKOR-Objektivs
  • 1080p Full-HD-Videofunktion mit einer Bildrate von 60 und 30 fps
  • EXPEED3-Bildprozessor für Serienbildaufnahmen
    mit bis zu 60 Bildern/s in voller Auflösung
  • 10,1 Megapixel CMOS-Bildsensor mit Hybrid-AF-Funktion
    (Phasen- und Kontrastautofokus)
  • Empfindlichkeit ISO 100 bis 6.400 (erweitert)
  • Großer, brillanter und hochauflösender 7,5 cm-Monitor (ca. 921.000 Bildpunkte)

Man muss ihr nur ein “paar Flausen” austreiben – d.h. sie so einstellen, dass sie sich nicht ihr eigenes Motivprogramm auswählt – dann ist sie eine kleine, schicke Diva für Maklerhände.

Nur schade, dass der maximale Bildwinkel mit der kleinbildäquivalenten Brennweite von 27mm nicht größer ist. Für ein Superweitwinkelobjektiv müssten noch ein paar Euro investiert werden.

Sie steht seit ein paar Tagen in meinem Kameraschrank, ich habe die Investition noch nicht bereut. Vielleicht auch deshalb nicht, weil ich mit dem Bajonettadapter von NIKON die Objektive meiner DSLR’s nutzen kann.

Großer Vorteil gegenüber sucherlosen Kompaktkameras ist der elektronische Sucher, der bei hoher Umgebungshelligkeit ein sehr präzises Arbeiten ermöglicht.

Die Kamera ist sehr schnell (Autofokus, Auslösebereitschaft und max. Bildfolge).
Und bei ihr zoomt man nicht mit einem kleinen, fummeligen Hebelchen an der Kamera, sondern direkt am Objektiv.

29. November 2012
Michael Kurz

ABG Akademie Beilngries/Bayern: Fachtagung 2012 für Immobilienvermittler

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Als Gast der ABG Akademie am 30. November 2012 im Rahmen der “Fachtagung 2012 für Immobilienvermittler” mit meinem Impulsvortrag:

Professionelle Objekt-Fotografie –
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

https://www.akadbaygeno.de/cms/gruppe/seminarprogramm/seminardetails/?art=FIO&year=2012

November 2012
Michael Kurz

RWGV Akademie Münster/Westfalen: Fachtagung Immobilienvertrieb 2012

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http://www.rwga.de/Downloads/Veranstaltungen/FachtagungImmobilienvertrieb2010/A187_PS1087_Tagungs-Programm-V2-neu.pdf

Im Rahmen der Fachtagung Immobilienvertrieb 2012 mein Auftritt als Gast am 22. November 2012 bei der RWGV-Akademie (Hotel Mövenpick, Münster/Westf.)

http://www.rwga.de/Downloads/Veranstaltungen/FachtagungImmobilienvertrieb2010/A187_PS1087-Ankndigung-Fachtagung-Immobilenvertrieb.pdf

ImmoWorkshop – Professionelle Objektfotografie

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Seminarangebot

Fotos spielen in der Immobilienberatung eine wichtige Rolle. Fotos sind nicht nur das erste, was ein Käufer oder Mieter von einer Immobilie sieht. Auch Verkäufer und Vermieter suchen sich Makler aus, die ihr Objekt möglichst professionell vermarkten.

Hochwertige, aussagekräftige Fotos sind ein Muss für die Immobilienberatung und werten Exposés, Web-Seiten und Anzeigen auf.

Doch nicht jedes Objekt bietet – sei es innen oder außen – ideale Rahmenbedingungen für perfekte Fotos. Hier ist Kreativität gefragt, aber auch handwerkliches Können beim Umgang mit der Digitalkamera und der Beleuchtungssituation.

Als erfahrener Makler, versierter Fotograf und Dozent an der Volkshochschule biete ich ein Alleinstellungsmerkmal und damit ideale, bedarfsgerechte Voraussetzungen für praxisnahe Workshops in der Objektfotografie.

In nur einem Tag erfahren Sie, Ihr Vertriebsteam oder ihre Seminarkunden kompakt die wesentlichen Regeln der Immobilienfotografie. Ausgerüstet mit der eigenen Digitalkamera und unterstützt durch die Tipps und Tricks des Experten werden Innen- und Außenaufnahmen geübt.

Fotografiert wird in und um die Räumlichkeiten des jeweiligen Seminargebäudes. Wenn Sie oder Ihre Kunden die Möglichkeit nutzen möchten, mit eigenen Bestandsobjekten zu trainieren, biete ich selbstverständlich die Möglichkeit von Inhouse-Veranstaltungen vor Ort.

PDF-Dokument:
Seminarbeschreibung

Ich bin überzeugt, dass meines ImmoWorkshop “Professionelle Objektfotografie” auf das große Interesse von Ihnen oder Ihren Kunden stösst. Im Sommer 2011 waren die fünf geplanten Veranstaltungstermine an der baden-württembergischen Sparkassenakademie nicht nur sehr schnell ausgebucht, sie wurden noch im zweiten Halbjahr durch Inhouse-Seminare bei etlichen Sparkassen bzw. deren Immobiliengesellschaften und der Landesbausparkasse Baden-Württemberg ergänzt.

Einen Seminartag in 2012 kalkuliere ich mit einem Pauschalhonorar von 900 Euro netto. Damit ist die Kalkulation auch für Inhouse-Seminare bei kleineren Vertriebseinheiten darstellbar. Gerade bei diesen Seminaren habe ich bislang die besten Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt lediglich der übliche Reisekostenersatz. Die Druckerstellung der Teilnehmerunterlagen kann ich ggf. übernehmen, die Kosten dafür sind im Pauschal-honorar nicht enthalten.

Über eine Zusammenarbeit mit Ihnen würde ich mich freuen.

In den Augen eines Interessenten ist der Wert einer Immobilie nur so gut, wie sie ihm präsentiert wird.

Hervorgehoben

Die objektive Beurteilung eines Immobilienangebots (Wohnobjekt) durch Kaufinteressenten ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Selbst unter Fachleuten gibt es unterschiedliche Meinungen über Wohnphilosophie, Bauweisen, Bauausführungen usw. Im Regelfall sind Kaufinteressenten keine Fachleute, Kaufentscheidungen werden überwiegend emotional getroffen.

Zur Kaufentscheidung tragen dazu neben objektspezifischen Merkmalen persönliche Erwartungshaltungen, Zukunftsperspektiven für die Zinsentwicklung, die private Altersvorsorge, oder z.B. die zu erwartende Inflationsrate bei. Sichere Langfristprognosen dazu fehlen aber.

Deshalb ist die optimale Präsentation aller Teilelemente eines Immobilienangebotes erforderlich

Grundriss-Darstellungen

Grundriss-Darstellungen überfordern oftmals das abstrakte Vorstellungsvermögen des Kaufinteressenten.

Der gewählte Maßstab 1:100 verkleinert optisch die angebotene Wohnfläche, das DIN A 4-Format reicht bei freistehenden Häusern und größeren Wohnungen aber nicht aus.

Maßangaben bei Innen-/Außenwänden führen zu Fehlurteilen

 

Makler-Exposé

Ziel des “Verkaufsprospektes” Immobilien-Exposé ist nicht der Verkauf der Immobilie, sondern die Entscheidungshilfe für eine Besichtigung.

In der Praxis bewirken die meisten Exposés das Gegenteil.

Entscheidungsbeeinflussende Sachinformationen dienen zur Abklärung des sachlichen Immobilienbedarfs.

Zur Erzeugung einer Reizwirkung (“Besichtigungs-Stimmulanz”) sind zusätzliche, emotionale Faktoren entscheidend. Neben dem visuellen Eindruck (Gesamtqualität der Angebotsunterlagen) zählen hier die Hinweise auf besonders positive Angebotsmerkmale.

Die richtige Argumentation ist hier Erfolgs entscheidend, natürlich sollte sie nachvollziehbar sein

Argumente für Bestandsobjekte

  • Gartenanlage
    - in der Regel größere Grundstücke mit Pflanzenbestand,
    - keine großen Investitionen in Außenanlagen)
  • Umfeld kann beurteilt/eingeschätzt werden,
    kaum Bautätigkeiten im Umfeld
  • preiswerter als Neubau
  • vielfältiges Angebot
  • großzügige Grundrisse,
    oft mehr Wohnfläche (Zimmergröße),
    oft höher Decken
  • eignet sich für Heimwerker
  • Bauweisen und liebevolle Ausführungen sind heute nicht mehr mach- bzw. bezahlbar
    (Fassade, Treppenhäuser, Stuck)

Argumente für ländliche Randlagen

  • preiswert,
    größere Grundstücke bei kleineren Preisen
  • großzügige Bebauung
    (Bauplatz, Aussicht, Begrünung)
  • Erholungswert
    verkehrsberuhigte Lage, gute Luft, hoher Freizeitwert
  • kinderfreundliche Umgebung
  • ruhiges Wohnen
  • schöne Aussicht, evtl. unverbaubarer Blick
  • naturnahes Wohnen im Grünen
  • Kleintierhaltung oft problemlos möglich
  • Naherholungsgebiete im nahen Umfeld
  • bessere Parkmöglichkeiten

Argumente für zentrumsnahe Citylagen

  • großes Kommunikations- und Kulturangebot
    (Theater, Kino, Restaurants, Bistros, Clubs)
  • attraktive Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • gute Verkehrsverbindungen in alle Richtungen
  • kurze Wege zum Arbeitsplatz, größeres Arbeitsplatzangebot
  • großes Angebot für Aus- und Fortbildung
    (Schulen, Universitäten, Ausbildungsplätze)
  • oft bessere Einkaufsmöglichkeiten
  • oft günstigere Immobilienpreise (Wohneigentum)
  • Wertbeständigkeit
    (Wiederverwertung durch Verkauf bzw. Vermietung eher gesichert)
  • anonymes Wohnen

Argumente für größere Wohnanlagen

  • Hausmeister- / Wartungsservice
  • zentrale, leistungsfähige Haustechnik
    (Heizung, Kommunikationstechnik, Breitbandverkabelung)
  • niedrigere Energiekosten
  • kein Winterdienst / keine Kehrwoche
  • bequemes Wohnen auf einer Etage
  • jede Wohnung mit Balkon, Loggia oder Terrasse
  • barrierefreies Wohnen (Aufzug)
  • anonym
  • in oberen Wohngeschossen größere Sicherheit
  • gute Aussicht in den oberen Geschossen
  • oft gute Infrastruktur in unmittelbarer Nähe
  • urlaubsfreundlich, keine “Anwesenheitspflicht”
  • größere Wohnungseigentümergemeinschaft zur Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums

Argumente für weniger attraktive Wohnlagen

  • preisgünstig, evtl. sogar billig
  • kurze Wege zum Arbeitsplatz
  • zentrale Lage, stadtnah
  • keine Abhängigkeit von Pkw / Zweitwagen
  • Vermietbarkeit / Mietrendite
    (für Anleger)
  • adäquate Einzelhandelsstruktur
    (günstige Einkaufsmöglichkeiten)
  • ausreichende Pkw-Abstellplätze auf dem Grundstück,
    oft Tiefgarage
  • durch öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen
  • Attraktivität der Städte zunehmend
  • lebendige Atmosphäre

Die Zusammenstellung des Argumentationsleitfadens können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen: Argumente für Immobilienexposés

Übungsbeispiele eines Workshops an der bwgv-Akademie in Stuttgart-Hohenheim

Galerie

Diese Galerie enthält 15 Fotos.

ImmoWorkshop – Professionelle Objekt-Fotografie am 24. Juli 2012   Eine Sammlung kommentierter Übungsbeispiele von Außen- / Innenaufnahmen zeigt beispielhaft die vermittelten Seminarinhalte anhand der praxisnahen Übungen. Mit einem Mausklick auf das Galeriebild gelangen Sie zu der größeren Ansicht bzw. Kommentierung.

Lichtstarke Panasonic Lumix DMC-LX7

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Ein neues Glanzlicht der Panasonic-Produktvorstellungen ist die Lumix DMC-LX7. Mit einer Lichtstärke von 1.4 bis 2.3 und einem Brennweitenbereich von 24 – 90 mm ist dieses Kameramodell ideal für den Einsatz in der Immobilienfotografie.

Sollen Fotos von überzeugender Qualität gelingen und scheiden DSLR- oder Systemkameras aus, dann schlägt die Stunde der hochwertigen Kompaktkameras. Dabei steht ein breites Angebot zur Auswahl: Eher wuchtige Modelle wie die Canon PowerShot G1 X oder ultrakompakte Alternativen wie der 20-Megapixel-Bolide Sony Cybershot DSC-RX100 oder Canons PowerShot S100. Zur Kompaktklasse zählt auch Panasonics neue LX7, die mit gerade noch hosentaschengerechten Abmessungen und einer beeindruckenden Ausstattung aufwartet.

So ist u.a. bei www.digitalkamera.de nachzulesen: (Zitat)
Lichtstarke Objektive haben an Kameras mit kleinen Sensoren und hohen Pixeldichten beziehungsweise hohen Auflösung gleich zweierlei Vorteile: Einerseits wird dadurch mehr Licht eingefangen, was das Rauschen mindert und andererseits sind höhere Auflösungen erzielbar, da bei den hohen Pixeldichten die Beugung oft schon bei Offenblende die Auflösung begrenzt.

Eine praktische Hilfe bei der Kamera-Ausrichtung stellt die elektronische Wasserwaage für zwei Achsen dar, die Sie ins Display einblenden können. Zusammen mit dem einblendbaren Gitternetz erhält der Fotograf bereits bei der Aufnahme eine hilfreiche Unterstützung zur Vermeidung stürzender Linien oder eines schiefen Horizonts.

Mit einer Abmessung von 110mm x 67mm x 47 mm und gerade mal knapp 300g Betriebsgewicht passt sie bequem in die Jackentasche.

Für bequemes Fotografieren gibt es den vollautomatischen “iA”-Modus sowie 32 Motivprogramme. Im “iA”-Modus findet eine automatische Gegenlichtkorrektur (mit Aufhellung der Schattenpartien) statt.

Fazit (Quelle: www.chip.de)
Ein Schnäppchen ist sie nicht, Panasonics aktuelle Edel-Kompaktkamera. Doch bietet sie viel Leistung fürs Geld und zudem einen deutlichen Mehrwert gegenüber der Vorgängerin LX5. Die Bildqualität der LX7 erreicht ein überzeugendes Niveau, das drittbeste aller getesteten Kompaktkameras – nicht zuletzt dank des enorm lichtstarken Objektivs. Das Einsatzspektrum der LX7 umfasst sowohl bequemes Knipsen im Automatikmodus als auch die durchdachte Aufnahme mit variabler Blenden- und Zeiteinstellung…

…  als handliche Alternative zur DSLR oder Systemkamera bietet die LX7 eine überzeugende Leistung.

Noch ein Stückchen handlicher fällt die Canon PowerShot S100 aus. Dabei bietet sie eine fast so gute Qualität wie die LX7. Weitere Merkmale der S100 sind die einfache Bedienung, der praktische Objektivring und der flinke Autofokus. Der Preis liegt unter dem der LX7, die S100 bekommen Sie bereits für deutlich weniger als 400 Euro.

31.8.2012
Michael Kurz

 

 

 

Beliebtes Wohneigentum – Anspruch, Wunsch, Realität

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Bei den 20- bis 30-jährigen steht das Eigenheim hoch im Kurs. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft eine große Lücke. Für viele Menschen in der Region bleibt die eigene Immobilie ein Traum.
(Quelle: STZW Sonderthemen vom 25.8.2012)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.immobilien-ein-beliebtes-wohneigentum.ca02df2f-9541-44e8-8c7e-b3f4f3a4cb91.html

Stuttgart – Jeder zweite 20- bis 30-Jährige in Deutschland ist an einer eigenen Immobilie interessiert. Jeder Vierte hat bereits öfter darüber nachgedacht und konkrete Vorstellungen entwickelt. Dafür werden durchschnittlich im Monat 330 Euro gespart. Das hat eine repräsentative Umfrage bei 2155 Berufstätigen zwischen 20 und 30 Jahren ergeben, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Allianz Deutschland durchgeführt hat. Von der eigenen Traumimmobilie hat nach der Studie jeder Vierte, für den ein Eigenheim in Frage kommt, schon konkrete Vorstellungen: Die meisten wünschen sich ein frei stehendes Einfamilienhaus (36 Prozent), in dem sie zusammen mit ihrer Familie wohnen (47 Prozent) und im Garten Obst und Gemüse anbauen können (36 Prozent) – am liebsten in Stadtrandlage (20 Prozent).

Die Realität sieht in der Landeshauptstadt und in der Region allerdings ganz anders aus. „Momentan können es sich nur die wenigsten Familien mit Kindern leisten, in Stuttgart oder am Stadtrand Immobilieneigentum zu erwerben”, bringt es Roland Kessel, Geschäftsführer der Volksbank Stuttgart Immobilien, auf den Punkt. Unter 550 000 bis 600 000 Euro sei kaum eine Immobilie in der Landeshauptstadt zu finden, in der zum Beispiel eine vierköpfige Familie leben könnte. Von einem frei stehenden Einfamilienhaus ganz zu schweigen. Letztendlich sei da auch die Wohnraumförderung für junge Familien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Der Großteil der Finanzierung bleibt trotzdem an der Familie hängen”, so Kessel. Wer da nicht zu den Spitzenverdienern zählt, könne sich die meisten der derzeit auf dem Markt befindlichen Immobilien nicht mehr leisten, selbst wenn mit den derzeitigen günstigen Hypothekenzinsen kalkuliert würde. Dass merke man auch daran, dass die Immobilienkäufer heute deutlich älter sind als noch vor ein paar Jahren. Heute wird im Durchschnitt zwischen 40 und 50 Jahren die erste Immobilie erworben.
Vor einigen Jahren war der durchschnittliche Immobilienkäufer noch unter 30 Jahre alt.

Wer dennoch in jungen Jahren eine Immobilie kauft, hat entweder geerbt oder wird von den Eltern unterstützt, ist die Erfahrung des Immobiliennmaklers. Das bestätigt auch die jüngste Allianz-Studie: Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) erwartet eine Immobilienerbschaft – von den Eltern, den Großeltern oder weiter entfernten Verwandten. Allerdings kann sich nur jeder Vierte der künftigen Erben vorstellen, selbst in diese Immobilie einzuziehen. Mehr als die Hälfte würde das Erbe eher vermieten (33 Prozent) oder wahrscheinlich sogar verkaufen (21 Prozent).

Ballungsgebiete sind begehrte Wohnlagen
Einen anderen Trend skizziert die aktuelle Wohneigentumsstudie von TNS Infratest und LBS Research im Auftrags des Bundesbauministers. Danach wurden über 70 Prozent der in den letzten vier Jahren neu oder gebraucht gekauften Eigenheime und Eigentumswohnungen in den bundesdeutschen Ballungsgebieten erworben.

Auch wenn offizielle Statistiken noch nicht von einem Trend sprechen wollen: Wer es sich leisten kann, zieht längst in die großen Städte oder an den Stadtrand – auch in der Region Stuttgart.

Für das Wohnen in der Stadt ist man auch bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, sofern man das richtige Objekt findet. Das kann unter Umständen dauern.

Mit der Dauer der Suche ändern sich auch die Ansprüche
So berichten Makler aus Stuttgart, dass manche ihrer Auftraggeber bis zu zwei Jahre gesucht hätten, bis endlich das richtige Objekt für sie dabei war. Anders geht es schneller:
Wer derzeit in der Landeshauptstadt oder deren Peripherie eine Immobilie veräußern will, kann mit etwas Glück in wenigen Wochen schon den Vertrag beim Notar unterschreiben, weiß Kessel. Früher konnte es schon mal sechs Monate dauern, bis eine Immobilie den Besitzer wechselte.

„Dass der Markt praktisch leergefegt ist, liegt heute vor allem daran, dass die Verkäufer aufgrund von geringen Renditen bei Geldanlagen derzeit nicht wissen, was sie mit dem Geld tun sollen”, vermutet der Immobilienexperte. Selbst in der Region sei das Angebot mittlerweile sehr ausgedünnt, weil die Leute einfach abwarten. Das erschwere die Suche nach der Wunschimmobilie zusätzlich, weiß Kessel. „Mit der Dauer der Suche ändern sich auch die Ansprüche. Wenn die Käufer sehen, dass sich das frei stehende Einfamilienhaus mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht realisieren lässt, dehnen sie die Suche auf Doppelhaushälften und Reihenhäuser aus. Manchmal ist auch nur eine Eigentumswohnung realisierbar, wissen Kessel und seine Kollegen.

Während die Motive für den Erwerb von Immobilieneigentum landläufig mit Altersvorsorge oder Inflationsschutz erklärt werden, kommt die Allianz-Studie zu dem überraschenden Schluss, dass der Wunsch nach Wohneigentum bei den heute 20- bis 30-Jährigen weniger finanziell als individuell motiviert ist. So geben jeweils 77 Prozent der Befragten als Begründung an, dass sie sich ein eigenes Heim für sich und ihre Lieben wünschen und es ganz nach ihrem eigenen Geschmack gestalten möchten. Mietfreiheit (75 Prozent), Altersvorsorge (71 Prozent) und sichere Geldanlage (60 Prozent) werden erstaunlicherweise erst nachrangig genannt. Fast jeder Zweite (48 Prozent) hält dieses Wohnziel auch für realistisch. Deutlich weniger junge Menschen rechnen damit, dass sie sich im ersten Schritt lediglich eine Eigentumswohnung im Neubau (18 Prozent) oder im Altbau (14 Prozent) leisten können. Jeder Dritte, für den der Erwerb einer Immobilie infrage kommt, möchte innerhalb der nächsten fünf Jahre in die eigenen vier Wände ziehen. Bei denen, die bereits konkret planen, soll es noch schneller gehen: Von ihnen rechnen 34 Prozent mit dem Kauf ihres Eigenheims schon binnen drei Jahren. Schon heute spart bald die Hälfte (49 Prozent) der 20- bis 30-Jährigen, die sich für eine eigene Immobilie interessieren, für die eigenen vier Wände – im Durchschnitt 330 Euro im Monat. Roland Kessel empfiehlt, vor der Suche nach einer Immobilie erst das Gespräch mit einem Kreditinstitut zu suchen. Dort kann der finanzielle Rahmen schon mal abgesteckt werden.

„Wenn dann die Traumimmobilie plötzlich vor einem steht, weiß man gleich, ob man sie sich leisten kann oder ob man weitersuchen muss”, erklärt Kessel. Denn muss der Immobilienkäufer bei seiner Bank erst noch den Finanzierungsrahmen abklären, kann wertvolle Zeit verstreichen, in der vielleicht ein anderer Käufer einem die Lieblingsimmobilie vor der Nase wegschnappt.

 

 

Tatwerkzeug Digitale Kompaktkamera

Hervorgehoben

Bei den Kompaktkameras handelt es sich um die kleinsten Digitalkameras, die aber trotzdem mit einer umfangreichen Ausstattung aufwarten können. Das Angebot reicht von günstigen Einsteigermodellen für weniger als 100 Euro bis hin zu Spitzengeräten für mehr als 500 Euro.

Kompaktkameras passen in die meisten Hand- und Jackentaschen und teilweise sogar in Hosentaschen. Sie verfügen über ein fest verbautes Zoomobjektiv und einen Bildschirm auf der Rückseite, der als Sucher, zur Bildkontrolle und zur Anzeige des Menüs dient.

Da die Kameras vor allem für Schnappschüsse gedacht sind und auch Einsteigern das Fotografieren leicht machen sollen, verfügen sie nicht nur über ein vollautomatisches Aufnahmeprogramm, sondern auch über eine jeweils unterschiedliche Zahl an Szenenprogrammen für verschiedene typische Aufnahmesituationen.

Zur Verbesserung der subjektiven Bildwirkung führt die Firmware (jpg-Engine) darüber hinaus noch diverse Optimierungen durch. Dazu zählen beispielsweise:

  •     Scharfzeichnung: Erkennen und Verstärken von Übergängen im Bild
  •     Kontrastanhebung: Anhebung des Kontrasts im Bild
  •     Farbsättigung: Erhöhen der Farbsättigung

Trotz einer rasanten technischen Entwicklung sind viele digitale Kompaktkameras signifikant langsamer als ihre Äquivalente im Kleinbildbereich. Vor allem die Bildfolgezeiten brechen oft nach wenigen Aufnahmen massiv ein, während bei motorisierten Kleinbildkameras über den gesamten Film hinweg die gleiche Geschwindigkeit erreicht wird. Bei hochwertigen digitalen Kameras sind Auslöseverzögerung und Bildfolgezeit dagegen vergleichbar mit ihren analogen Pendants.

Kompaktkameras eignen sich nicht nur für Einsteiger, die noch nicht wissen, wie oft sie wirklich fotografieren, sondern sind auch als ständige Begleiter im Urlaub und Alltag geeignet, die deutlich weniger Platz beanspruchen als alle anderen Digitalkamera-Typen.

Der inzwischen nur noch selten verbaute optische Sucher wurde durch großformatige Displays zur Bildgestaltung ersetzt.

Als Gehäuseformate haben sich für Ultra-Kompakte Quaderformate mit den Abmessungen einer Zigarettenschachtel durchgesetzt, wobei das Objektiv im Ruhezustand vollständig in der Front verschwindet und automatisch verschlossen wird.

Für etwas ambitioniertere Modelle ist eine Bauform ähnlich den klassischen Kompaktkameras mit vorstehendem Objektiv und Griffwulst üblich.

Als ernsthaftes Produktionswerkzeug eingesetzt, muss der Automatikmodus bei bestimmten Aufnahmesituationen deaktiviert werden. Die neuesten Kameras suchen sich z.B. automatisch das passende Szenenprogramm, versuchen auf (evtl. nicht vorhandene) Gesichter scharfzustellen, aktivieren das eingebaute Blitzgerät unkontrolliert….

Leider sind die umfangreichen Bedienungsanleitungen zudem noch unverständlich, nach wenigen Seiten gibt der Leser auf…

In meinen Workshops beansprucht deshalb die Kameratechnik einen wesentlichen Teil.
Mit wenigen Einstellungen (sei es Sony, Panasonic, Canon, Nikon oder Epson) können die Kompaktkameras so eingestellt werden, dass sie nicht mehr “machen was sie wollen” sondern dem Fotografen / der Fotografin gehorchen.  ;-)

Ein interessanter Link:
http://www.livingathome.de/digital/digitale-kompaktkameras-22225.html

Michael Kurz
Oktober 2012

Mehr vom Motiv fotografieren

Ultraweitwinkelobjektive für digitale Spiegelreflexkameras

Quelle:
http://www.chip.de/artikel/Nikon-Weitwinkel-Zoom-Ultra-Weitwinkel-Objektive-fuer-Nikon-DSLR-im-Test_56337871.html

Auszug:
Von einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv profitieren Sie gleich doppelt: Erstens bekommen Sie einfach mehr aufs Bild. Und zweitens glänzen solche Aufnahmen mit einer enorm großen Schärfentiefe. Wir haben die besten Weitwinkel-Objektive für Nikon-DSLRs im Test.

(Anmerkung: Auf der gleichen Seite finden Sie die Tests für CANON-Kameras)

Das Ultra-Weitwinkel-Zoom hilft, einen wirklich breiten Bildausschnitt aufs Foto zu bekommen. Damit sind Sie für Fototouren in den Metropolen bestens gerüstet, Hochhäuser ragen nicht länger aus dem Bild heraus.

Dazu gleich ein Praxis-Tipp:
Neigen Sie die Kamera in Richtung Hochhausspitze und Himmel, kippen die aufsteigenden Linien und scheinen nach hinten abzufallen. Um dieses Perspektivproblem zu vermeiden, sollten Sie die Kamera parallel zur Gebäudefront ausrichten.

Enorm kurze Brennweite möglich
Die Brennweite eines Ultra-Weitwinkels kann bereits bei 12 Millimeter starten (entsprechend Kleinbild) und reicht maximal bis 36 Millimeter. Anders ausgedrückt: Der Bildausschnitt, den Sie mit einem Ultra-Weitwinkel bekommen, endet in etwa dort, wo die Brennweite von Standard-Zoom- oder Reise-Zoom-Objektiven beginnt.

Einen spannenden Bildeffekt erzielen Sie, wenn Sie mit dem Weitwinkel nah an Ihr Motiv herangehen. Das verändert die Perspektive, sodass alles, was nah vor der Linse passiert, übermäßig groß erscheint. Achten Sie dabei auf führende Linien oder Gegenstände im Bild, die Tiefe und einen dreidimensionalen Effekt bringen.

Quelle: www.chip.de

Darüber hinaus profitieren Sie bei der weitwinkligen Brennweite von einer großen Schärfentiefe. Es gilt: Je kürzer die Brennweite, desto weiter fällt der Schärfebereich im Foto aus.

Michael Kurz
im April 2013

Günstig als Auslaufmodell, die Canon IXUS 125HS

Ein günstiges Einsteigermodell mit guter Bildqualität und Brennweitenbereich von 24-120mm ist die Canon IXUS 125HS.

http://www.chip.de/artikel/Canon-Ixus-125_HS-Digitalkamera-Test_56130102.html

Die Canon IXUS 125 HS überzeugt mit einem schlanken Metallgehäuse  und vielen nützlichen Funktionen – für großartige Bilder selbst bei wenig Licht.
Die IXUS 125 HS passt in praktisch jede Jackentasche.

Das 24-mm-Ultraweitwinkelobjektiv ist geradezu prädestiniert für Architekturaufnahmen (innen/außen) oder Landschaftspanoramen. Auf dem großen Display kann ein Gitternetz eingeblendet werden, das den Fotografen bei der exakten Ausrichtung der Kamera unterstützt.

Das HS System brilliert bei schwachen Lichtverhältnissen – ideal für Innenaufnahmen auch ohne Blitz und Stativ.

Als Auslaufmodell ist die Kamera noch kurze Zeit für ca. 150 Euro zu bekommen.

13. Januar 2013
Michael Kurz